
Brandschutzhelfer für Zahnarztpraxen
In einer Zahnarztpraxis kommen auf wenigen Quadratmetern brandfördernde Gase, entzündliche Desinfektionsmittel und viel Technik zusammen – und im Behandlungsstuhl liegt ein Patient mit Betäubung. Wir bilden Ihr Praxisteam so aus, dass im Ernstfall jeder Handgriff sitzt: an einem Termin, mit echter Löschübung vor der Tür.
Ab 800 € bis 10 Personen – Endpreis, ohne Umsatzsteuer.
Ab 800 €
Für bis zu 10 Personen, Anfahrt inklusive
Endpreis
Keine Umsatzsteuer – nichts kommt dazu
Echtes Feuer
Löschübung am mobilen Löschtrainer
Zertifikat sofort
Direkt nach dem Kurs für Ihre Unterlagen
Unser Preis ist Ihr Endpreis
Zahnärztliche Heilbehandlungen sind in der Regel nach § 4 Nr. 14 UStG umsatzsteuerfrei. Zahnarztpraxen können die Umsatzsteuer auf Rechnungen dann meist nicht als Vorsteuer abziehen – bei einem Angebot „zzgl. USt“ zahlen Sie 19 % obendrauf.
Bei uns zahlen Sie genau den Preis, den Sie sehen: Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG berechnen wir keine Umsatzsteuer. Ein Angebot über 800 € „zuzüglich Umsatzsteuer“ kostet Sie dagegen 952 €.
Ob Ihre Einrichtung zum Vorsteuerabzug berechtigt ist, klärt im Einzelfall Ihre Steuerberatung.
Typische Brandgefahren in der Zahnarztpraxis
- Lachgas und Sauerstoff sind brandfördernd: Schon eine kleine Flamme brennt in ihrer Nähe heftig. Armaturen frei von Fett und Öl halten, Flaschen gegen Umfallen sichern.
- Alkoholische Sprüh- und Wischdesinfektion für Flächen und Hände – der Sprühnebel ist leicht entzündlich, Vorräte gehören weg von Wärmequellen.
- Im Praxislabor: Gasbrenner, Gießgeräte und Kunststoff-Monomere, die leicht entzündlich sind.
- Kompressor, Absauganlage, Thermodesinfektor und Sterilisator laufen lange und werden warm – oft in kleinen Technikräumen.
- Patientinnen und Patienten mit örtlicher Betäubung oder Sedierung sind kurz nach der Behandlung nicht sicher auf den Beinen.
Genau diese Gefahren greifen wir in Theorie und Löschübung auf – damit Ihre Brandschutzhelfer wissen, worauf es bei Ihnen ankommt. Ist ein Brandschutzhelfer Pflicht?
Wie viele Brandschutzhelfer brauchen Sie?
Geben Sie ein, wie viele Personen gleichzeitig anwesend sind – wir rechnen den Bedarf für Sie aus.
Richtwert: 5 % aller gleichzeitig anwesenden Personen nach ASR A2.2, bei erhöhter Brandgefährdung 10 %. Besucher berücksichtigen wir gemäß DGUV Information 205-023. Planen Sie zusätzlich Schichtbetrieb, Urlaub und Krankheit ein. Maßgeblich ist Ihre Gefährdungsbeurteilung – wir beraten Sie gern.
Rechenbeispiel: Zahnarztpraxis mit zehn Beschäftigten
Zwei Zahnärztinnen, sechs Zahnmedizinische Fachangestellte, eine Verwaltungskraft und ein Zahntechniker im Praxislabor: Der Richtwert von 5 % der Beschäftigten ergibt einen Brandschutzhelfer. Bei Publikumsverkehr und Patienten, die eingeschränkt mobil sind, fordert die ASR A2.2 aber mehr.
Sinnvoll sind mindestens drei: eine Person am Empfang, eine in den Behandlungsräumen und eine, die das Praxislabor kennt – jeweils mit Vertretung. Viele Praxen bilden gleich das ganze Team aus; bis zehn Personen kostet das ab 800 €.
Richtwert nach ASR A2.2, maßgeblich ist Ihre Gefährdungsbeurteilung. So berechnen Sie die Zahl der Brandschutzhelfer
Checkliste für Zahnarztpraxen
- Wo stehen Lachgas- und Sauerstoffflaschen, und sind sie gegen Umfallen gesichert?
- Kennt das Team den Absperrhahn der zentralen Gasversorgung, falls vorhanden?
- Wie bringen Sie einen Patienten mit Betäubung oder Sedierung sicher aus dem Behandlungsraum?
- Ist auch im Praxislabor jemand ausgebildet, wenn dort gearbeitet wird?
- Ist in Früh- und Spätsprechstunde jeweils ein Brandschutzhelfer da?
Als Teamfortbildung – oder einzeln am offenen Termin
Für das ganze Team dauern Theorie und Löschübung rund zwei bis drei Stunden, gut machbar an einem Nachmittag ohne Sprechstunde. Für die Löschübung reichen Hof oder Parkplatz. Fängt nur eine neue ZFA an, muss sie nicht auf den nächsten Teamtermin warten: Sie kann einzeln am offenen Webinar-Termin mit anschließender Löschübung teilnehmen.
Offene Termine für EinzelneWas kostet die Brandschutzhelfer-Ausbildung für Zahnarztpraxen?
Bis 10 Personen
ab 800 €
Bis 15 Personen
ab 1.200 €
Pro Durchgang, inklusive Anfahrt bis 200 km, Endpreis ohne Umsatzsteuer. Mehr kostet es nur in Sonderfällen, etwa bei mehreren Standorten – mit dem Angebot erhalten Sie vorab einen verbindlichen Festpreis.
Alle Preise, Gruppengrößen und Leistungen„Super freundlich, nur gute Erfahrungen gemacht! Kann ich wärmstens weiterempfehlen!“
Häufige Fragen: Brandschutzhelfer für Zahnarztpraxen
Wie viele Brandschutzhelfer braucht eine Zahnarztpraxis?
Der Richtwert der ASR A2.2 liegt bei 5 % der Beschäftigten, in einer typischen Praxis also bei einer Person. Wegen Publikumsverkehr, Patienten mit Betäubung und brandfördernder Gase empfehlen wir mindestens drei, damit in jeder Sprechstunde und bei Urlaub oder Krankheit jemand Ausgebildetes da ist. Maßgeblich ist Ihre Gefährdungsbeurteilung.
Warum sind Lachgas und Sauerstoff im Brandfall so gefährlich?
Beide Gase brennen nicht selbst, fördern aber die Verbrennung stark. Tritt Sauerstoff oder Lachgas aus, brennen Kleidung, Haare oder Desinfektionsmittel deutlich heftiger. In der Schulung geht es deshalb auch darum, Flaschen sicher zu lagern, Ventile zu schließen und den Raum im Brandfall zu verlassen.
Wir haben eine neue ZFA – müssen wir dafür einen ganzen Kurs buchen?
Nein. Einzelne Beschäftigte können an den offenen Terminen teilnehmen: Theorie live im Webinar, danach Löschübung am echten Feuer in Brandenburg an der Havel, für 110 € pro Person inklusive Zertifikat.
Was kostet die Brandschutzhelfer-Ausbildung für Zahnarztpraxen?
Der Preis pro Durchgang beträgt ab 800 € bis 10 Personen, ab 1.200 € bis 15 Personen, inklusive Anfahrt bis 200 km – Endpreise ohne Umsatzsteuer.
Stand: 31. Oktober 2026 · Über den Ausbilder
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